TV-Eklat um von der Leyen: Neue Enthüllungen sorgen für Aufruhr in Brüssel und werfen brisante Fragen über Macht und Einfluss in der EU auf . hyn
TV-EKLAT UM KRONE-SCHMALZ! Diese Enthüllungen über von der Leyen sorgen sofort für Aufsehen!
dass die Russen unser Feind sind, dass wir kriegstüchtig werden müssen und uns langsam mal um den Bunkerbau kümmern sollten. Lange wollen wir uns eigentlich noch an der Nase herumführen lassen? Ja, Freunde, willkommen zu diesem neuen Video. Ich muss ehrlich sagen, als ich diese ersten Aussagen gehört habe, musste ich wirklich zweimal hinhören, denn im ersten Moment klingt das alles so, als würde hier wieder Angst aufgebaut werden.
Russland, Bedrohung, Bunker Kriegsvorbereitung und all diese Schlagwörter, die man momentan ständig hört. Aber wartet einen Moment, denn manchmal sind genau die Aussagen, die zuerst eindeutig wirken, am Ende deutlich komplizierter. Genau deshalb sollte man nicht nach den ersten zehn Sekunden sofort urteilen. Hört euch das Ganze bis zum Ende an, denn oft steckt hinter einzelnen Ausschnitten eine völlig andere Aussage, wenn man den vollständigen Zusammenhang kennt.
Und genau darum schauen wir uns das jetzt gemeinsam an. Die Russen kommen. Das ist wohl der neue alte Schlachtruf bei uns. Dabei fällt schon gar nicht mehr auf, dass diese Behauptung einen logischen Bruch in der Argumentation entlauft. Einerseits heißt es, wenn vereinzelt gewarnt wird, Russland könnte als Atommacht auf immer mehr und immer weitreichendere Waffensysteme scharf reagieren.
Ach was, die drohen ja nur. Und Russland ist ja eigentlich auch schwach und Marode und wird durch die Sanktionen ja auch immer schwächer. So und andererseits werden der Bevölkerung allen Ernstes diese angeblichen russischen Eroberungspläne vorgesetzt. Also was denn nun? Entweder ist Russland schwach und ausgemärgelt oder in der Lage diverse Länder, NATOländer Richtung Westen zu überrollen.
Bei genauerem Hinsehen stellt sich schnell heraus, dass es sich nicht um seriöse Bedrohungsszenarien und Analysen handelt, sondern um Stimmungsmache, damit die Unterstützung der Bevölkerung nicht verloren geht. Denn wenn man diejenigen, die uns eine russische Bedrohung so plastisch vor Augen führen, fragt, auf welcher faktischen Grundlage sie diese Einschätzung treffen, dann kommt nichts substantielles, sondern Aussagen wie man müsse auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein oder man könne ein solches Szenario nicht ausschließen.
Und um eine inhaltliche Argumentation zu vermeiden, berufen Sie sich ganz allgemein auf Gespräche mit weiteren Experten aus Sicherheitskreisen, ohne die verständlicherweise genauer zu benennen wie praktisch. Die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die militärischen Kapazitäten der NATO sind denen Russlands überlegen.
In den Strategiepapieren der USA werden sie jedenfalls nichts darüber finden, dass Russland eine militärische Bedrohung darstellt. Wie lange wollen wir uns eigentlich noch an der Nase herumführen lassen? Es ist ja auch bemerkenswert, dass man immer wieder von Politikern hören kann, die Bevölkerung muss davon überzeugt werden, dass die Russen unser Feind sind, dass wir kriegstüchtig werden müssen und uns langsam mal um den Bunkerbau kümmern sollten. Also sowas.

Was ist das bitte für ein Demokratieverständnis? Nicht die Bevölkerung muss von irgendetwas überzeugt werden, sondern die Regierenden müssen davon überzeugt werden, im Interesse derjenigen zu handeln, die sie gewählt haben. Wir sind doch keine Untertane. [applaus] [applaus] Aber denken wir den Gedanken mal zu Ende. Wenn eine Bevölkerung überzeugt werden muss, wie macht man das? Böse formuliert mit Propaganda, neutraler formuliert, indem man Feindbilder aufbaut und ihnen immer neue Nahrung gibt.
Ein kleines Beispiel aus dem vergangenen Jahr, weil das so besonders dreist war. Erinnern Sie sich noch an die Meldungen über den gefährlichen Eingriff in den Flugverkehr? Das war Anfang September, als die EU-Kommissionspräsidentin Ursola von derlein von Polen nach Bulgarien unterwegs war und das GPS-System der Maschine durch Russland lah gelegt worden sein soll.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch. Das kam in der Berichterstattung ja sehr dramatisch rüber. Unter anderem auch in der Tagesschau hieß es: “Nach Angaben bulgarischer Behörden habe Russland offenbar gezielt, das Navigationssystem des Dienstjets von Osela von der Lein beim Landeanflug auf das bulgarische Ploftiff gestört.
Die Maschine habe eine Stunde über dem Flughafen kreisen müssen, bevor den Piloten mit Hilfe von Papierkarten die Landung geglückt sei. Wenn denn das so war, dann wäre es in der Tat eine qualitativ bedeutsame Eskalation. Falls Sie sich also an die Meldung erinnern, wie viele von Ihnen haben mitbekommen, dass es diesen Vorfall so nicht gegeben hat? Nicht so wirklich viele, ne? Was man sofort hätte wissen können, kam, wenn überhaupt kleckerweise und mit viel Verspätung und auch an nicht so prominenter Stelle ans Licht, nämlich
erstens, es hat keinen Ausfall des GPS-Systems gegeben, wie die entsprechenden Überwachungsmodule beweisen. Und zweitens, so selbst wenn das GPS-System ausgefallen wäre, gibt es für den Fall ein Ersatzsystem, das heißt ILS. was mehr oder weniger automatisch greift. Und die Nummer mit den analogen Karten, die passt zwar zur Dramatisierung, aber hat mit den realen Gegebenheiten nichts zu tun.
Und die Verspätung hat auch nicht eine Stunde betragen, sondern lediglich 9 Minuten. Das herauszufinden bedarf nun wirklich keiner komplizierten journalistischen Recherche. Ein Riesenhype, um mal wieder Ängste zu schüren vor den bösen Russen und Funkstille, wenn sich herausstellt, dass auch diese Geschichte wie so viele andere nicht stimmt.
Wenn das alles nicht so ernst wäre, dann könnte man sich lustig machen. Denn bei der Stunde Verspätung ist denjenigen, die sich das alles ausgedacht haben, schlicht entgangen, dass Warschau und Ploftiff in unterschiedlichen Zeitzonen liegen. Ploftiff liegt etwas östlicher und da ist es eine Stunde später.
Also Freunde, ich muss sagen, unabhängig davon, ob man am Ende jeder einzelnen Aussage zustimmt oder nicht, eines fällt hier sofort auf. Es geht eigentlich um etwas viel Größeres als nur Russland, Europa oder einzelne Politiker. Es geht um eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Wie entstehen unsere Meinungen überhaupt? Denn die meisten Menschen glauben, sie würden sich ihre Ansichten komplett selbst bilden.
Aber wenn man ehrlich ist, stammen viele Informationen aus Nachrichten, sozialen Medien, Schlagzeilen oder kurzen Clips, die oft nur wenige Sekunden dauern. Und genau da wird es interessant, denn wenn bestimmte Themen jeden Tag wiederholt werden, Angst, Bedrohung, Krise, Gefahr, dann entsteht irgendwann automatisch ein bestimmtes Gefühl, selbst dann, wenn man sich gar nicht bewusst dafür entscheidet.
Das bedeutet nicht automatisch, dass alles falsch ist oder dass alles manipuliert wird, aber es bedeutet, dass man kritisch bleiben sollte. Und ich glaube, genau das ist der Punkt. über den viele Menschen heute diskutieren. Nicht einfach blind alles ablehnen, aber eben auch nicht automatisch alles übernehmen. Fragen stellen, nachprüfen, unterschiedliche Quellen anschauen, denn am Ende möchte niemand in einer Welt leben, in der Menschen nur Überschriften lesen und daraus komplette Wahrheiten ableiten.
Und wisst ihr, was ich interessant finde? Sobald jemand Fragen stellt, wird oft sofort versucht, ihn in irgendeine Schublade zu stecken. Dabei sollten Diskussionen doch genau dafür da sein, unterschiedliche Sichtweisen anzuhören, denn niemand von uns besitzt automatisch die komplette Wahrheit.
Schreibt deshalb unbedingt eure Meinung in die Kommentare. Mich interessiert wirklich, wie seht ihr das? Seid ihr eher der Meinung, dass heutzutage zu viel mit Angst gearbeitet wird? Oder glaubt ihr, dass solche Warnungen notwendig sind? Ich bin gespannt, wie unterschiedlich eure Sichtweisen ausfallen.




