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AfD-Gast demütigt von der Leyen so sehr, dass sogar der Moderator panisch reagiert. hyn

In einer aktuellen Talkshow ist es zu einem scharfen Schlagabtausch zwischen einem Gast der Partei AfD und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gekommen. Der AfD-Vertreter stellte die Kommissionspräsidentin derart zur Rede, dass selbst der Moderator der Sendung laut dem vorliegenden Bericht in Panik geriet. Die Auseinandersetzung gipfelte nach Angaben des Berichts in einer Beleidigung und einem von dem AfD-Mann grandios gewonnenen Wortgefecht.

Der AfD-Gast kritisierte von der Leyen scharf für ihre Politik während ihrer ersten Amtszeit als Kommissionspräsidentin. Konkret griff er den sogenannten Green Deal an, den er für die negativen Entwicklungen der deutschen Industrieproduktion verantwortlich macht. Er bezeichnete den Green Deal als weltfremd und forderte eine Rückabwicklung, insbesondere beim geplanten Verbrenner-Aus. Die Forderung, das Verbrenner-Aus rückgängig zu machen, erhebe die AfD bereits seit langem.

In der Debatte warf der AfD-Vertreter der EU-Kommission vor, übergriffig zu sein und die deutschen sowie europäischen Unternehmen zu überfordern. Als Beispiel nannte er die Lieferkettenrichtlinie, die abgemildert werden musste. Er argumentierte, dass eine Politik der Renationalisierung der Tod der deutschen Industrie und des deutschen Wohlstands sei. Gleichzeitig betonte er, dass die AfD für den Binnenmarkt und fairen Freihandel sei, sich aber gegen Einmischung der EU in Bereiche wie Klima- und Migrationspolitik wehre.

Der AfD-Gast forderte einen Rückbezug auf Marktwirtschaft und weniger Bürokratie, um den Standort Deutschland zu stärken. Er kritisierte, dass Unternehmen wie BASF ihre Produktion nach China verlagern. In Bezug auf den Klimawandel argumentierte er, dass dieser eine soziale Frage sei, da steigende Energiepreise vor allem die Reichen begünstigten. Er wies die Behauptung zurück, dass die Green-Deal-Politik eine gute Sozialpolitik sei, und verwies stattdessen auf konkrete Maßnahmen der AfD im Brandenburger Landtag zur Waldbrandbekämpfung.

Im weiteren Verlauf der Sendung bezog der AfD-Gast auch Stellung zu den Vereinigten Staaten und Donald Trump. Er forderte, die Wahl Trumps zu respektieren und nicht in aller Öffentlichkeit zu beleidigen. Die AfD sehe sich in manchen Punkten mit Trump auf einer Linie, etwa bei der Klimapolitik, werde aber nicht vor ihm kuschen, wenn es um deutsche Interessen gehe. Er plädierte dafür, sich in der Welt weitere Partner wie Indien und China zu suchen, um nicht erpressbar zu sein. Die AfD wolle die Völker der Welt so nehmen, wie sie sind, und in Frieden mit ihnen Handel treiben.

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